Idee und Konzept

Yvonne Leonard, Kerstin Volker
Mitarbeit in Ghana: Kingsley Safo

Planung und Organisation

Yvonne Leonard
Mitarbeit: Christina Schumacher,
Elisabeth Limmer

Ausstellungsarchitektur

Helga Schmidt-Thomsen,
Büro Schmidt-Thomsen und Ziegert, Berlin

Stationen

1994 Haus der Kulturen der Welt, Berlin
1995 Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg
und ZOOM Kindermuseum im Museumsquartier, Wien

Der fliegende Koffer –
eine Reise nach Ghana

Eine Ausstellung über die Alltagskultur der Ashanti zwischen Coca Cola und Königskultur für Kinder ab 5 Jahren

Der fliegende Koffer ist eine Ausstellung zum Forschen und Mitmachen, eine Entdeckungsreise in den Alltag Westafrikas
Die Konzeption der Ausstellung arbeitet vor allem gegen gängige Afrikaklischees an: Armut, Elend, hungernde Kinder, Krieg und Zerstörung. Sie zeigt die andere Seite des westafrikanischen Alltags zwischen Tradition und Veränderung, zwischen Kenkeklößen und Coca Cola.

In vier Stationen gewinnen die jungen Besucher Einblicke in das Landleben mit seinen charakteristischen Architekturen, in die Wohn- und Esskultur auf dem Land, in die Königskultur der Ashanti mit ihren Ritualen und Insignien, in das Leben in der Stadt mit seinen pulsierenden Märkten, Moden und traditioneller Kleidung, Buden, Handwerks- und Friseurläden.
Das Bild, das sich den jungen Besuchern darbietet, ist ein Ausschnitt aus dem Alltagsleben der großen Improvisationskunst, starker und ökonomisch mächtiger Mammy-Lorrybesitzerinnen, bunter Mode, aufwendiger Frisuren und großer Lebensfreude; eine Welt voller Widersprüche und Gegensätze, in der jeder mit dem zurechtkommt, was er besitzt.



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