Idee und Konzept

Yvonne Leonard,
Elisabeth Menasse-Wiesbauer,
Elisabeth Limmer

Planung und Organisation

Yvonne Leonard, Lutz-Helmut Schön,
Elisabeth Limmer, Christina Schmumacher

Ausstellungsarchitektur

neo.studio berlin,
Tobias Neumann, Moritz Schneider

Stationen

2006 Erfurt, Stadtmuseum
Technische Sammlungen Dresden
Klick Kindermuseum, Hamburg
2008 ZOOM Kindermuseum Wien

Ist der Ball rund?

oder: Warum das Runde so viele Ecken hat
Eine Ausstellung im Rahmen des Kunst- und Kulturprogramms der FIFAWM 2006

Muss das Runde wirklich ins Eckige? Oder ist das runde Ding gar nicht rund? Dieser Frage geht die Ausstellung „Ist der Ball rund?“ endlich einmal nach und zeigt, auf der Suche nach der Physik und Mathematik des Balls, dass das Runde eigentlich eckig ist.

Das Spiel mit dem Ball ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern schon die Maya und Azteken, die Chinesen und die Japaner pflegten Ballspiele, die den Gottheiten gewidmet waren. Erst im 19. Jahrhundert wurde das Fußballspiel in England zum Massensport, gegen den Widerstand des Adels. Ein gewalttätiges Spiel mit Verletzten und Toten. Dann wurden endlich Regeln eingeführt und das Spiel mit dem Ball eroberte den Kontinent, und dass hinter jedem genialen Pass nicht nur ein großer Spieler, sondern die Gesetze der Physik stecken, darüber erzählt die Ausstellung mit vielen Experimenten, Installationen, Computeranimationen, Filmen, Hörgeschichten und Kunstinstallationen, in denen das Runde viele Ecken hat.

In drei Abteilungen wird der Ball zerlegt: In seine lange, lange Herkunftsgeschichte, die schon über 4000 Jahre andauert; in seine mathematischen Gesetze, die schon die Griechen Platon und Archimedes intensiv beschäftigten und in die physikalischen Gesetze von der Schwerkraft, Kraft und Energie, Reibung und Flugbahn.

„Ist der Ball rund?“ ist eine ungewöhnliche Abenteuerreise durch die Geschichten des Fußballs und der Ballphysik für Knobler, Denker und Fans und Menschen, die Lust haben zu entdecken, was sich hinter diesem Spiel alles verbirgt.



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